Das SK-System ist ein reproduzierbares System, was auf dem Erkennen bestimmter Marktbewegungen (Price Action) basiert. Darauf aufbauend nutzt Stefan
Kassing die Fibonacci-Folge, welche eine unendliche Zahlenfolge aus dem Bereich der natürlichen Zahlen ist, um für das System relevante Bereiche zu definieren. Dadurch wurde ein System
geschaffen, was eine überdurchschnittliche hohe Trefferquote besitzt und was es dementsprechend so beliebt macht.
Warum das SK Trading System funktioniert
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Bei der Chartanalyse wird der Markt vom übergeordneten Bereich bis zum untergeordneten Bereich analysiert. Wenn die Erkenntnisse aus der
übergeordneten Analyse für unser Tradingsystem weiterhin interessant sind, dann gehen wir in den untergeordneten Chart und analysieren diesen. Wenn auch dieser unser System bekräftigt, dann
setzen wir unseren Trade und traden den Chart bis zum Takeprofit oder Stop Loss durch.
• Übergeordnet: Man kann im Grunde von Beginn der Aufzeichnungen anfangen den Chart zu analysieren, in der Praxis hat es sich allerdings bewehrt, dass man vom Monats- Wochen-Chart bis hin zum
Stunden-Chart analysiert. Wenn der Markt dann noch interessant ist wechselt man in den Untergeordneten Chart
• Untergeordnet: 30 Minuten Chart
Als Sequenz bezeichnet man die trendbasierte Bewegung im Markt. Der Markt bildet von dem Beginn seiner Einführung eine Sequenz mit unzähligen Bewegungen aus. Wir fokussieren uns im Folgenden
lediglich auf eine 3er Sequenz, d.h. wir betrachten nur einen bestimmten Bereich in der Sequenz. Die betrachtete Sequenz besteht aus den Punkten 0, A, B, C. Dabei unterscheiden wir zwei Arten von
Sequenzen
• Erfolgreich abgearbeitete Sequenz (valid)
• Nicht erfolgreich abgearbeitet Sequenz (invalid)
Wenn der Markt z.B. an der 100er Extension abprallt und das daraus resultierende Korrekturlevel nicht einhält, dann ist die Sequenz invalid. Weitere Beispiele sind im Kapitel Valide / Invalide
aufgeführt.
Als Korrekturlevel bezeichnet man den Bereich, wo der Markt seine vorherige Reaktion aus dem Kauf oder Verkauf „korrigiert“. Bei einer 3er Sequenz befindet sich das Korrekturlevel am Punkt B im
Fibonacci Folgenbereich von 0,50 / 0,559 / 0,618 / 0,667. Dieser Bereich ist für den Anleger interessant, da dieser als Entry für eine Trade genutzt werden kann. Die anschließend folgende
Marktbewegung wird als B-C Welle bezeichnet, welche nach dem Überschreiten der 100er Extension bis ins Ziellevel laufen kann und Profit generiert. Das Antragen des Korrekturlevels erfolgt mit Hilfe
des Fib-Retracements vom Punkt 0-A der Marktbewegung.
Als Ziellevel bezeichnet man den Fibonacci-Folge Bereich von 161.8 – 200. In diesen Bereich legt man seinen Take Profit, wodurch man sich seinen Profit sichert und anschließend den Markt verlässt.
Dieser Bereich wird vom Anleger mit den trendbasierten Extensionsleveln bei der Chartanalyse definiert.
Als Retracement bezeichnet man das „Zurückziehen“ des Marktes nach einer Bewegung. Der Markt korrigiert seine vorherige Bewegung.
Die 100er Extension ist eine Art Richtungsweiser, der uns anzeigt, ob der Markt uns noch eine Möglichkeit zum Re-Entry (Markt prallt an der 100er Extension ab) gibt, oder ob der Markt in Richtung
Ziellevel extendiert (Markt übersteigt 100er Extension). Dabei sind für uns zwei Szenarien wichtig
• Übersteigt: Wenn der Markt die 100er Extension übersteigt, ist die Wahrscheinlich groß, dass er das Ziellevel erreicht
• Abprallt: Wenn der Markt an einer 100er Extension abprallt, dann können wir das Retracement von der Welle B - C, bis zu dem Punkt wo der Markt abprallt bilden, wodurch wir ein neues
Korrekturlevel generieren können, welches uns dann einen Wiedereinstieg innerhalb der Sequenz ermöglicht.
Als Gap bezeichnet man die „Lücke“ bzw die Differenz zwischen den Kursen, wenn der Markt schließt und wieder öffnet. D.h., der Markt hat zu Beginn der Handelswoche einen anderen Wechselkurs als am
Ende der Handelswoche. Diese Differenz entsteht durch die globalen Zeitverschiebungen wodurch die Märkte je nach Zeitzone unterschiedlich schließen.
Als Spread (Spannweite), bezeichnet man die Differenz zwischen dem niedrigsten (Ask) und höchsten (Bid) Preis. Der Bid-Preis geht dabei vom Käufer aus, dieser ist i.d.R der günstigerer, da der
Käufer möglichst wenig bezahlen möchte. Der Ask-Preis geht vom Verkäufer aus und ist i.d.R. höher, da dieser natürlich einen hohen Gewinn erzielen möchte. Diese Begriffe stammen ursprünglich aus
dem Aktienhandel.
Was bedeutet das für den Anleger?
• Der Spread wird nicht zum SL addiert.
• Der Spread wird nur bei einer Kaufposition berücksichtigt.
• Der SL wird zum Einstiegspreis addiert – wichtig bei genauen Einstiegen. (z.B. EURUSD Einstiegspreis bei 1.11103 – der Spread beträgt 2 Pips =
1.11103 + 2 Pips = Einstiegspreis mit kalkuliertem Spread: 1.11123.
• Wenn man den Stopp loss auf Break even zieht, ist es wichtig zu beachten, den SL nicht Pipgenau auf den Entry zu legen, sondern den Spread mit
einberechnen. Bei EURUSD in dem Fall 2 Pips über den Entry. Was passiert, wenn man das nicht macht?
Wenn der Markt wieder den Einstiegspreis anläuft und man ausgestoppt wird, dann wird der Spread dazu addiert und man wird mit Verlust bzw. mit der Gebühr ausgestoppt.
• Der Spread unterscheidet sich von Markt zu Markt.
• Exotischere Paare = höherer Spread.
• Der Spread unterscheidet sich auch hinsichtlich der Uhrzeit.
• In volatileren Zeiten ist der Spread auch höher, z.B. bei volatilen News kann es zu einer kurzzeitigen Spreaderweiterung kommen.
• Spreads sind zu den Haupthandelszeiten am Geringsten.4
Die Liquiditätsgewinnung wird auch als Orderfüllung bezeichnet. Diese Orderfüllung entsteht primär an den Lows und Highs einer Seitwärtsbewegung innerhalb des support and resistance Bereiches, bishin
zum Break Out. Ein starker support and resistance setzt immer viel Liquidität frei. Der Markt generiert während dieser Zeit quasi Kraft, um anschließend zu einem neun high/low auszubrechen.Ausgelöst
wird die Liquiditätsgewinnung infolge von großen und gewollten Geldbewegungen. D.h., Instanzen mit großen Vermögenswerten setzen diese frei und suggerieren dadurch den weniger vermögendenInstanzen
eine short (verkauf) oder long (kauf) Position. Man kann sagen, dass die Großen den Markt legal „manipulieren“ um ihre Traidingidee erfolgreicher zu gestalten. Ohne diese Manipulationfunktioniert die
Börse nicht, sie würde stagnieren!
„die Großen müssen den Kleinen steigende Märkte suggerieren, um selber die eigene short Position aktiviert zu bekommen“5 Risikodiversifikation„
„Um Risikodiversifikation handelt es sich in der Betriebswirtschaftslehre und in der Risikobewältigung, wenn ein einheitliches Gesamtrisiko in mehrere, möglichst nicht positiv miteinander
korrelierende Einzelrisiken aufgespalten wird und hierdurch eine breite Streuung der Einzelrisiken entsteht.“
Trading ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da es keine 100%ige Trefferquote gibt. Dementsprechend ist es unerlässlich, dass Risiko weitestgehend zu minimieren, indem man seine validen
Setup‘s breit streut, d.h., immer in vielen sowohl positiv als auch negativ korrelierenden Märkten handelt. Dadurch wird das Gesamtrisiko minimiert, weil mögliche Verluste in einzelnen Trades
durch die Gewinne der anderen Trades aufgefangen werden können.
Das Hedging ist z.B. eine Form der Risikodiversifikation.
Das Sicherungsgeschäft (Hedging) auch Kompensationsgeschäft genannt, ist eine Absicherung
gegen mögliche Preisschwankungen durch den Abschluss von Gegengeschäften.
Dabei wird eine Währung „Gehedgt“, das bedeutet, eine Währung geht in einem Markt short und in einem Markt long, wenn es das Setup zulässt.
Als Price Aktion bezeichnet man die Fähigkeit, die Marktbewegungen zu verstehen, bzw. zu verstehen, warum ein Markt welche Bewegungen machen muss. Marktbewegungen basieren immer auf dem
Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage, sprich zwischen Verkäufer und Käufer. Käufer brauchen Verkäufer, um ihre Kaufziele zu erreichen und im Umkehrschluss brauchen die Verkäufer die Käufer
um ihre Verkaufsziele zu erreichen.
• Es müssen lows generiert werden um, up targets (verkaufsziele) zu erreichen
• Es müssen highs generiert werden, um down targets (kaufziele) zu erreichen.
Am Markt herrscht folgendesGrundprinzip:
Blash : Buy low and sell high
Support und Resistance wird nur der Vollständigkeit halber aufgeführt und ist im Kontext zu der Liquiditätsgewinnung zu betrachten Support
(Unterstützung) auch untere Blockade genannt, ist der untere Punkt eines Abwärtstrends. Dabei hat der Abwärtstrend einen normalen Tiefstand erreicht und wird für einen Moment wieder
Steigen.
Valide (Gültigkeit) und Invalide (Ungültig), ist ein Gütekriterium womit wir die Sequenz und die Trades bewerten. Dabei können unterschiedlichste Kombinationen auftreten, z.B. kann der Trade
invalide sein aber die Sequenz weiterhin valid.
• Wenn wir im Korrekturlevel einsteigen und dieses von der Sequenz deutlich überschritten wird, dann ist der Trade invalid.
• Bewegt sich die Sequenz vor dem Punkt 0 bleibt, die Sequenz weiterhin valide. Erst nach dem Überschreiten von Punkt 0, ist die Sequenz invalide.
• Der Markt überschreitet das 2.000 Level im Zielbereich (Punkt C), dann ist der Trade und die Sequenz invalide.
Ein Pullback ist (k)eine klassische Korrektur des Marktes. Es ist eine schnelle, impulsive Bewegung des Marktes über ein sehr kurzes Zeitintervall, wobei eine Korrektur eher träge und über ein
längeres Zeitintervall aggiert.
Das Zeitintervall ist der Faktor, in der sich die Kerze vollständig ausbildet, d.h., im 4h Chart 1Kerze/4h, im 15Min Chart 1Kerze/15min. Im 4h Chart wird eine Kerze als Pullback bezeichnet und im
15 Minuten Chart bilden 40 Kerzen (entspricht 10h) einer Korrektur