FAQs

Trotz der enormen Grösse des Devisenmarktes gibt es sehr wenig rechtliche Regulierung, da es kein Leitungsorgan gibt, das ihn rund um die Uhr überwacht. Stattdessen gibt es mehrere nationale Handelsorganisationen auf der ganzen Welt, die den inländischen Devisenhandel sowie andere Märkte überwachen, um sicherzustellen, dass alle Forex-Anbieter bestimmte Standards einhalten. So ist beispielsweise in der Schweiz die entsprechende Aufsichtsbehörde die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA).
Die Summe der täglich weltweit abgeschlossenen Forex-Transaktionen liegt bei circa 5 Billionen US-Dollar, was einen Durchschnittswert von etwa 220 Milliarden US-Dollar pro Stunde entspricht. Die Summe der täglich weltweit abgeschlossenen Forex-Transaktionen liegt bei circa 5 Billionen US-Dollar, was einen Durchschnittswert von etwa 220 Milliarden US-Dollar pro Stunde entspricht. Der Markt besteht im Wesentlichen aus Institutionen, Unternehmen, Regierungen und Währungsspekulanten, wobei die Spekulation rund 90 % des Handelsvolumens ausmacht und sich hauptsächlich zu einem Grossteil auf US-Dollar, Euro und Yen konzentriert.

Als Gaps bezeichnet man Ereignisse im Markt, die sich durch plötzliche Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegungen ohne zwischenzeitliche, signifikante Handelsaktivität kennzeichnen, was zu einer Lücke (engl. „Gap) im regulären Preisraster führt. Gaps treten gelegentlich auch im Devisenmarkt auf, sind jedoch wesentlich seltener anzutreffen, als es in anderen Märkten der Fall sein mag. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass der Forex-Markt fünf Tage in der Woche, 24-Stunden lang geöffnet ist.

Ein „Gapping“ kann jedoch auftreten, wenn Konjunkturdaten veröffentlicht werden, die für die Märkte überraschend sind, oder wenn der Handel nach dem Wochenende oder einem Feiertag wieder aufgenommen wird. Auch wenn der Forex-Markt während des Wochenendes für spekulatives Trading geschlossen sein mag, ist er dennoch für Zentralbanken und andere, verwandte Organisationen geöffnet. So ist es also möglich, dass der Eröffnungskurs an einem Sonntagabend vom Schlusskurs am vorangegangenen Freitagabend abweicht - was zu einer Lücke, also „Gap" führt.